Welches Glas eignet sich für mein Bild?
Generelle Antwort: wenn es das Budget erlaubt, nehmen Sie immer ein entspiegeltes Glas. Das ist unsere absolute Empfehlung. Die optische Qualität und Sichtbarkeit Ihres Bildes auch unter schwierigen Lichtverhältnissen ist unvergleichlich besser. Dazu kommt der höhere UV-Schutz, der das Bild vor Vergilben und Ausbleichen schützt.
Wenn mit einem Passepartout eingerahmt wird, kann man bis ca. 70x100 cm gut mit dem dünneren Glas in 2 mm Stärke arbeiten. Wird es größer oder bei einem Distanzrahmen (wo die Scheibe nur auf der Distanzleiste am Rand aufliegt), nimmt man 3 mm Stärke.
UV-Schutzgläser mit 92% oder 99% (sind immer auch optisch entspiegelt) setzt man bei wertvolleren Papierarbeiten ein, bei Originalen und allen Bildern, die für Ausbleichen/Vergilben gefährdet sind. Sofern der Lichteinfall stärker ist (Bild direkt am Fenster oder in einem Wintergarten), sollte man auch für günstigere Bilder und Fotodrucke UV-Schutzglas einsetzen.
Normaglas nimmt man für günstige Rahmungen, bei kleinem Budget und wenn UV-Schutz und Entspiegelung keine große Rolle spielen. Gerade bei kleinen Formaten ist der Preisvorteil zu entspiegeltem Glas aber nicht so groß, weshalb man auch bei kleinen günstigen Rahmungen entspiegeltes Glas in Betracht ziehen sollte. Außer dem Preis gibt es keinen Grund mehr für Normalglas.
Plexiglas/Acrylglas ist teurer als Normalglas und wird eingesetzt, wenn große Rahmungen leichter werden sollen oder Bruchsicherheit gefragt ist, z.B. im Kinderzimmer. Der NAchteil von normalem Acrylglas ist die Kratzempfindlichkeit und Spiegelung. Es gibt jedoch auch kratzfestes Acrylglas.