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Einer der der größeren Fehler stadtkölnischer Kommunalpolitik der 50er Jahre war der Abriss des alten Opernhauses am Rudolfplatz. Der 1902 eröffnete Bau, damals eines der modernsten und größten Theater Deutschlands, wurde 1943 bei Bombenangriffen eigentlich nur leicht beschädigt. Aber nach kaum mehr als 50 Jahren galt der Bau als unmodern, die Architektur des Historismus wurde als überladen, unecht und altmodisch angesehen. Man wollte etwas Neues, die Kultur sollte näher an das Zentrum rücken. Und so wurde die alte Oper1956/57 abgerissen und am Offenbachplatz, zwischen Glockengasse, Brüderstraße und Krebsgasse entstand auf dem Gelände des alten Schauspielhauses und der Synagoge nach Plänen des Architekten Wilhelm Riphahn das neue Opernhaus. Nach der Grundsteinlegung im Juni 1955 konnte das Haus bereits im Mai 1957 feierlich eröffnet werden. Von Anfang an stand die ungewöhnliche Architektur in der Kritik und nicht wenige Kölner trauerten „ihrem“ alten Opernhaus nach.
Zur Eröffnung des Hauses erschienen zahlreiche Ehrengäste, an der Spitze Bundeskanzler Konrad Adenauer, der als ehemaliger Oberbürgermeister Köln dem Neubau eher kritisch gegenüberstand.

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