Dachdecker am Dom 1946

ab 24,99 €

Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 3 Tage

Ihr historisches Wunschfoto bestellen
Wählen Sie einen Druck (nur Druck oder fertig eingerahmt) und/oder eine Lizenz — Sie können mehrere Ausführungen zugleich in den Warenkorb legen. Andere Formate als hier auswählbar sind auf Anfrage möglich, wir drucken bis 150x100 cm.

Barytdruck

Hochwertiger Druck auf echtes Barytpapier, nur als Druck oder fertig gerahmt mit Passepartout.

Auswahl zurücksetzen

Datei / Lizenz ohne Druck

Auswahl zurücksetzen

Bitte beachten Sie die Lizenzbedingungen. Die Lizenzen für Publikationen sind für Verlage und Agenturen, die Zeitschriften oder Bücher herstellen, NICHT für Privatnutzer, die selber etwas drucken möchten. Als Bildnachweis geben Sie bitte immer "(c) www.werkladen.de" an. Wenn Sie eine Datei benötigen, die Sie selber drucken möchten, müssen Sie die "Lizenz für eigenen Druck" wählen. Die Weblizenz berechtigt zum einmaligen Nutzung auf einer Webseite oder einmal in sozialen Medien. Die Datei hat hierbei eine max. Breite von 1.200 Pixeln. Die Lizenz für Schulbuchverlage, Zeitungen und Agenturen berechtigt zum einmaligen Abdruck bzw. einmaligem Agentureinsatz für ein Projekt. Eine TV/Video-Lizenz berechtigt zur Nutzung in einem Film incl. aller Ausstrahlungen und Wiederholungen für 10 Jahre sowie der Werbung für diesen Film (Plakat, PDF, Webseite). Die Lizenz unlimited berechtigt zur Nutzung in einer Publikation mit unbeschränkter Auflage, ggf. Neuauflagen der gleichen Publikation incl. Einsatz im Internet und elektronischen Dokumenten (PDF).

Sie können in mehreren Bereichen wählen — jede gewählte Ausführung wird eine eigene Position im Warenkorb.

Bild-Nr.: WDA019-006

Foto aus dem Walter-Dick-Archiv, Köln.

Jahr: 1946
Ort: Kölner Dom, Köln
Bildnr.: WDA019-006

Die Baumeister, die im 19. Jhdt. den gotischen Dom vollendeten, hatten sich gegen einen Dachstuhl aus Holz und für einen Dachstuhl aus Eisen entschieden. Der bis in das Jahr 1860 errichtete Dachstuhl war bedeutend leichter als eine Konstruktion aus Holz und hatte, wie sich in den Bombennaächten des zweiten Weltkriegs herausstellte, den Vorteil dass durch Brandbomben entstehende Feuer keine Nahrung fanden. Letztlich hat die Entscheidung der Baumeister des 19. Jhdts. den Dom im Krieg vor der völligen Zerstörung bewahrt.

Die Dacheindeckung aus Bleiplatten und die hölzerne Verbretterung waren allerdings bei Kriegsende nahe zu vollständig zerstört. Erste Maßnahmen der Sicherung  und des Wiederaufbaus mussten daher die schnelle Eindeckung der steilen Dächer von Lang-, Querhaus und Chor sein. Da Blei damals nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stand, musste auf verzinktes Eisenblech als Dachmaterial zurückgegriffen werden.

Schon im Sommer 1946 begannen die Dachdecker mit dem Eindecken. Für heutige Verhältnisse geradezu erschreckend ist die damalige Arbeitsweise. Ohn Gerüst, aber auch ohne Sicherungsleinen und Schutzhelme kletterten und arbeiteten die Männer in schwindelnder Höhe. Die unhandlichen Platten wurden von Hand an die Einbaustellen getragen und dort vernagelt.

Diese Aufnahme wurde von der Nordseite des Doms gemacht. Man erkennt die zerstörten Bauten des Deichmannhauses und des Hotels Excelsior Ernst.

Ähnliche Fotos aus dem Archiv alle durchsuchen ›