Der Kardinal in der Soutane 1959
Der Kardinal in der Soutane 1959
Jahr: 1959
Ort: unbekannter Ort, Köln
Bildnr.: WDA1368-001 + 004
Bis weit in die 60er Jahre war es üblich, dass katholische Geistliche auch im Alltag und in der Öffentlichkeit den langen Gehrock, die Soutane. Grundsätzlich war die Soutane sogar den Klerikern als Alltagkleidung vorgeschrieben. Vergleichbar damit sind die Ordenstrachten, Habit genannt, der verschiedenen Ordensgemeinschaften. In vielen stark katholischen Ländern wird die Soutane bis heute von allen Geistlichen im Alltag getragen. Je nach Stand unterscheidet sich die Farbgebung der Soutane. So sind bei normalen Klerikern die Knöpfe und die Leibbinde schwarz, bei Prälaten und Bischöfen violett und bei den Kardinälen rot. Die Vielzahl der farbigen Knöpfe - 33 an der Zahl -hat im Volksmund vor Allem bei wohlbeleibten Klerikern zu dem sehr drastischen, aber nicht böse gemeinten Begriff : "Muttersau" geführt.
Auf einem Farbfoto könnte man erkennen, dass der Kölner Erzbischof und Kardinal Josef Frings an seiner Soutane rote Knöpfe und die rote Leibbinde trägt, auch das kleine Käppchen auf dem Kopf -"pileolus" genannt, ist in dieser Farbe gehalten.
| Genre: | Kirchen |
|---|---|
| Personen: | Geistlichkeit, Kardinal Frings |
| Stadt: | Köln |
| Stadtteil: | Altstadt |
| Zeitraum: | 1955 - 1959 |