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Bild-Nr.: WDA2058-006-2

Foto aus dem Walter-Dick-Archiv, Köln.

Jahr: 1958/1959
Ort: Köln
Bildnr.: WDA2058-006-2

Walter Dick hat bei seinem Aufnahmen für die Deutsche Bundespost die verschiedensten Tätigkeiten fotografiert. Auffällig ist dabei durchgehend, dass weibliche Mitarbeiterinnen, meist junge Frauen, mit einfachen monotonen Arbeiten beschäftigt waren. Dazu gehörten , wie hier, Belege sortieren, Schreibarbeiten verschiedenster Art, Gesprächsvermitlung und Telefonauskunft. Männliche Mitarbeiter sieht man beim Schalterdienst, bei der Arbeit mit Maschinen  also in eher als verantwortlich gehobener Arbeit.

Die jungen, in der Regel unverheirateten Frauen, damals durchweg "Fräulein" genannt, bendeten ihre Berufstätigkeit entsprechend den damals vorherrschenden Vortstellungen, dann , wenn sie heirateten. Ihre Rolle war fortan die Rolle als Ehefrau, Hausfrau und Mutter. Da lohnte sich ein lange Ausbildung weder für die Frauen noch für die Arbeitgeber. Dies um so mehr als man davon ausging, dass verheiratete Frauen weder ihre Pflichten im Haushalt noch ihre Tätigkeit für den Arbeitgeber ausreichend ausfüllen könnte.

Und so blieben viele junge Frauen bei ihrer Berufstätigkeit eben meist auf einfache Arbeiten ohne allzu große Ausbildung und damit auch ohne vernünftige Bezahlung beschränkt. 

In der Folge werden weitere Bilder veröffentlicht werden, die dies bestätigen.

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