Eröffnung der Entschuttungsaktion 1946

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Jahr: 1946 Ort: unbekannter Ort, Köln Bildnr.: WDA032-005 Zum Ende des Krieges lag ein... mehr
Produktinformationen "Eröffnung der Entschuttungsaktion 1946"

Jahr: 1946
Ort: unbekannter Ort, Köln
Bildnr.: WDA032-005

Zum Ende des Krieges lag ein Großteil der Stadt in Trümmern. "Wer Wind Sät wird Sturm ernten!" Der von den Nazis angezettelte Eroberungs- und Vernichtungskrieg führte zu massiver Bombardierung aller deutscher Stadt durch die Allierten. Köln als größte Stadt im Westen, von England aus leicht erreichbar, war ein bevorzugtes Ziel der allierten Bomberverbände- Über 240 Angriffe wurden auf die Stadt geflogen, Tausende Tonnen Bomben zerstörten einen Großteil der Gebäude und der Infrastruktur. Am Ende des Krieges lagen ca. 50 Millionen Kubikmeter an Trümmerschutt in der Stadt. 

Die Entschuttung vor Allem der Straßen war neben der Versorgung der Bevölkerung die vordringliche Aufgabe der Stadtverwaltung. Im Sommer 1946 rief die Stadtverwaltung zusammen mit den britischen Besatzungsbehörden eine Aktion ins Leben, mit der die Bewohner aufgerufen wurden, sich freiwillig an den Maßnahmen der Entschuttung zu beteiligen. "Schöppe, schöppe is jezz Trump!" (Für Nichtkölner: "Schaufeln, schaufeln ist jetzt Trumpf!") war die Devise der Aktion. Es wurde zwar kein Zwang ausgeübt, sich beteiligen zu müssen, aber mit der Teilnahme konnten Punkte für eine bevorzugte Wohnraumzuteilung gesamelt werden. Lediglich alte Nazis waren verpflichtet, sich an sechs Tagen an den Räumarbeiten zu beteiligen. Diese Aktion hatte insgesamt aber einen eher demonstrativen Aspekt. Nur geringe Mengen konnten "met Hack und Schöpp" geräumt werden. Die Masse des Trümmerschutts wurde  bis ende der 50er Jahre von Spezialfirmen mit schwerem Gerät entfernt.

An der Eröffnung der Aktion im Sommer 1946 nahm neben den Spitzen der Stadtverwaltung auch der englische Stadtkommandant Colonel White teil, hier in der Mitte zwischen Oberbürgermeister Hermann Pünder(li.)  und dem Beigeordneten Johann Giesen. Giesen war vor 1933 Gartenbaudirektor in Köln. Er hatte Konrad Adenauer nach dessen Entlassung im Jahre 1933 auf seinem Bauernhof in Urfeld versteckt und ihn und später seine Familie mit Lebensmitteln versorgt. Nach dem Krieg war Giesen eine Zeitlang Beigeordneter in Köln.

Der Herr links neben Pünder, dem dieser gerade die Hand reichen will, kann aus anderen Fotos der Serie als der Schauspieler Paul Kemp identifiziert werden. Er wie andere Prominente machten durch ihre Teilnahme gewissermaßen Reklame für die Aktion.

 

 

Zeitraum: 1945 - 1949
Stadt: Köln
Genre: Besatzungstruppen, Kriegszerstörung, Stadtverwaltung, Trümmerbeseitigung
Personen: Besatzungstruppen, Oberbürgermeister
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