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Kaiser-Wilhelm-Ring von oben 1959

Kaiser-Wilhelm-Ring von oben 1959

Jahr: 1959
Ort: Kaiser-Wilhelm-Ring, Köln
Bildnr.: WDA5132-001/002

Vom Eckhaus an der Ecke Kaiser-Wilhelm-Ring und Bismarckstraße hat Walter Dick den Kaiser-Wilhelm-Ring in seiner ganzen Länge auf das Bild gebracht. Der Blick geht nach Norden, rechts im Hintergrund erkennt man über den Dächern das Hochhaus am Hansaring.
Das Foto zeigt die Gestaltung der Grünanlagen auf dem Mittelstreifen so, wie sie nach dem Krieg angelegt wurde. Vor dem Krieg befand sich hier ein sog. Gartenparterre, das heißt, die sehr formal gestalteten Grünanlagen lagen unterhalb des Straßenniveaus. Im Krieg wurde hier ein Bunker angelegt, so dass das Niveau der Gartenanlage nunmehr auf Straßenniveau war. 
Beim Bau der U-Bahn wurde dieser in Vergessenheit geratene Bunker wieder aufgefunden und musste aufwändig abgerissen werden.
Auf der ungeordneten Freifläche im Vordegrund war 1922 eine große Brunnenanlage -Vater Rhein und die Rheintöchter- aufgestellt worden.  Da der Bildhauer Adolf von Hildebrand (1847-1921) Jude war und die Gestaltung des Brunnens von den braunen Machthabern als "undeutsch" empfunden wurde, wurde der Brunnen schon 1939 wieder abgerissen.
Die Bebauung ist 14 Jahren nach Kriegsende bis auf wenige Lücken wieder geschlossen. Alle Bauten sind zumindest teilweise Bürohauser, nach dem Krieg noch vorhandene Bausubstanz wurde beim Wiedaufbau vollständig entfernt.
Bemerkenswert ist nach, dass der Autoverkehr völlig ohne Spurmarkierungen geführt wurde. Die Trennungen zwischen den einzelen Fahrspuren wurde innerstädtisch erst deutlich später eingeführt.

 

Eigenschaften "Kaiser-Wilhelm-Ring von oben 1959"
Genre: Abrisse, Verkehr, Wiederaufbau
Stadt: Köln
Stadtteil: Altstadt, Neustadt
Straße: Kaiser-Wilhelm-Ring
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