Sehr geehrte Kunden!

Dieser Shop funktioniert am besten mit den aktuellen Versionen der Browser Mozilla Firefox und Google Chrome
Für weitere Informationen, klicken Sie hier.

  • Versand vor Weihnachten

    Lieferungen vor Weihnachten sind nur möglich, wenn Bestellung und Bezahlung bis zu diesen Terminen bei uns eingehen:

    Achtung: Zahlung per Vorkasse benötigt in der Regel 3 Tage bis Geldeingang.

    Aluprice 13.12.
    Berlin 12.12.
    Bonn 17.12.
    Country Living 17.12.
    Deha Design 17.12.
    Halbe 11.12.
    Köln 16.12.
    Nielsen Design 17.12.
    Roggenkamp 12.12.
    Stas 16.12.
    Spagl 16.12.
    Walther Design 11.12.
    Werkladen 12.12.
    Drucke
    (ohne Zusatzarbeiten)
    17.12.
    Foto auf Dibond
    Foto unter Acrylglas
    12.12.
    Einrahmungen 11.12.

    Bestellungen von Herstellern die hier nicht aufgeführt sind können nicht vor Weihnachten geliefert werden.

Ottilie Ehlers-Kollwitz: Ausstellung im Werkladen 2.6.-14.7.2018

Die Graphikerin und Malerin Ottilie Ehlers-Kollwitz (1900 - 1963) war die Schwiegertochter von Käthe Kollwitz. Im Werkladen wird eine Zusammenstellung von Holzschnitten, Monotypien und Zeichnungen aus dem Archiv des Sohnes Prof. Arne A. Kollwitz gezeigt. Alle Werke sind hier auch zu erwerben.

Dauer: 2. Juni bis 14. Juli 2018
Eröffnung: 1. Juni 2018 um 18 Uhr in Anwesenheit von Prof. Arne A. Kollwitz
Ort: Werkladen, Rennebergstr. 5, 50939 Köln

Wikipedia beschreibt Leben und Werk von Ottilie Ehlers-Kollwitz wie folgt:

Portrait-Ottilie-Ehlers-Kollwitz-1920"Sie studierte ab 1919 an der Reimann-Schule in Berlin und an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums bei Max Hertwig, Emil Orlik und Ernst Böhm. Nach ihrer Heirat mit Hans Kollwitz (Sohn von Käthe Kollwitz) im Jahre 1920 widmete sie sich in den folgenden Jahren vornehmlich der Erziehung ihrer insgesamt vier Kinder. Ihre spärliche Freizeit nutzte sie dennoch diszipliniert zu ihrer künstlerischen Weiterentwicklung. So veröffentlichte sie etwa 1923 „Das Buch vom kleinen Peter“ mit handkolorierten Holzschnitten und eigenen Versen. Ab 1925 beschäftigte sie sich mit der Technik der Radierung.

Einen Namen machte sie sich fortan vor allem als Buchillustratorin. Daneben perfektionierte sie sich in der Technik des Holzschnitts. Ein Großteil ihres Werkes wurde aber im Zweiten Weltkrieg vernichtet. Eine Reihe von Holzschnitten mit vornehmlich ostpreußischen Motiven, entstanden zwischen 1938 und 1943, überdauerte die Kriegsjahre. Bereits 1946 wurde dieses Corpus veröffentlicht. Der Kunsthistoriker Gerhard Händler schrieb dazu im Vorwort: „Die Holzschnitte unserer Künstlerin haben nichts von der revolutionären Art der ‚Brücke‘-Meister. Sie reden eine leisere, intimere Sprache, aber sie erfüllen in ihrer Weise alle Forderungen der Schwarzweißkunst. Sie bringen in reicher Entfaltung die ganz persönliche Nuance ihrer Schöpferin, ihren ganz eigenen graphischen Beitrag“. Ebenfalls im Jahr 1946 begann auch ihre Zusammenarbeit mit dem Volk und Wissen Verlag, für den sie wiederum als Illustratorin tätig wurde.

1950 beschäftigte sie sich anlässlich einer Reise nach London im British Museum ausführlich mit chinesischen Holzschnitten und Malerei. In den folgenden Jahren bis zu ihrem Tod hielt sie sich häufig zu Studienzwecken in Italien und auf Elba auf. Die künstlerische Ernte dieser Aufenthalte waren nun lichtdurchflutete Aquarelle, Farbholzschnitte und Farbmonotypien.

Die Rezeption dieser Werke setzte ab Mitte der 1950er Jahre ein, wurde aber durch den plötzlichen Tod der Künstlerin 1963 jäh und für Jahrzehnte unterbrochen. Erst 2010 wurde das Schaffen von Ottilie Ehlers-Kollwitz durch eine umfassende Werkschau wieder einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 2014 erschien parallel zu einer ganz ihr gewidmeten Ausstellung im Kölner Käthe-Kollwitz-Museum unter dem Titel „Nähe und Distanz“ eine ausführliche und reich bebilderte Monographie zu Leben und Werk von Ottilie Ehlers-Kollwitz, die auch eine Auflistung aller bisherigen Ausstellungen beinhaltet.

Die Kunsthistorikerin Friedegund Weidemann nennt sie „eine Künstlerin in der besten Berliner Tradition, die dem emotionalen Erlebnis von Mensch und Natur durch meisterhafte Beherrschung des künstlerischen Handwerks intensiven Ausdruck verleiht“.

Das Kölner Käthe Kollwitz Museum schreibt: "Neben den phantasievoll gestalteten Kinderbüchern und der Gruppe der Traumbilder sind es vor allem fein gestimmte Landschaften, die in der Ausstellung mit meisterlichen Beispielen aus ihren Schaffensperioden vertreten sind. Die heimatliche Havel zu allen Jahreszeiten, die Kurische Nehrung in den Sommerferien der dreißiger Jahre oder die südlichen Impressionen ihrer Mittelmeerreisen in den fünfziger Jahren  – immer geht die Künstlerin vom Erlebnis vor der Natur aus, das sie im Atelier verinnerlicht und konzentriert, um es in ein harmonisch klassisches Kompositionsgefüge einzuordnen. In souveräner Beherrschung der Techniken des Holzschnittes, der Radierung, des Linolschnittes und der Farbmonotypie vermittelt ihre Kunst eine intensive Stimmung voll herber Poesie."

Arne Kollwitz ist der Sohn von Hans Kollwitz und Ottilie Ehlers-Kollwitz und pensionierter Urologe. Er war viele Jahre Chefarzt und Ärztlicher Direktor am Franziskus-Krankenhaus in Berlin-Charlottenburg.

Die Biographie "Käthe Kollwitz: Ein Leben gegen jede Konvention" kann hier online gelesen werden.