Ebertplatz mit Blick zum Hansaring 1963
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Bild-Nr.: WDA5182-008
Foto aus dem Walter-Dick-Archiv, Köln.
Jahr: 1963
Ort: Ebertplatz, Köln
Bildnr.: WDA5182-008 + 010
Der Ebertplatz war in den Planungen von Hermann-Josef Stübben, dem Architekten der Neustadt, als einer der Gelenkpunkte an den Ringen vorgesehen. An diesen Stellen sind die geradlinigen Teilstücke der Ringe miteinander verbunden, hier wechselte der Verlauf des Halbkreises um die Innenstadt die Richtung. Der Ebertplatz ist der Gelenkpunkt zwischen dem Hansaring und dem Theodor-Heuss-Ring (früher: Deutscher Ring). Da hier neben den beiden Teilstrecken der Ringstraßen weitere Straßen zusammentreffen, war dieser größte Platz der Kölner Ringe von Anfang an weniger ein Platz als ein Verkehrsknoten. Allerdings waren die Verkehrsflächen deutlich kleiner als heute. Die sich bis zum Rhein erstreckende Grünanlage begann, wie hier erkennbar, bereits mit der Verlängerung des Eigelsteins in die Platzfläche.
Der Ebertplatz hat im Laufe der Geschichte mehrfach seinen Namen gewechselt. Ursprünglich wurde die Fläche "Deutscher Platz" genannt, ab 1922 hieß er "Platz der republik", in der Zeit der braunen Diktatur trug er den Namen des Diktators. Nach dem Krieg war hier bis 1950 wieder der "Deutsche Platz" und seit 1950 wird er nach dem ersten Präsidenten der Weimarer Republik, Friedrich Ebert, "Ebertplatz" genannt.
| Genre: | Stadtplanung, Verkehr |
|---|---|
| Stadt: | Köln |
| Stadtteil: | Neustadt |
| Straße: | Ebertplatz, Hansaring, Theodor-Heuss-Ring |
| Zeitraum: | 1960-1964 |
