Das zerstörte Kunstgewerbemuseum am Hansaring 1947
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Bild-Nr.: WDA165-023
Foto aus dem Walter-Dick-Archiv, Köln.
Jahr: 1947
Ort: Hansaplatz, Köln
Bildnr.: WDA165-023 + 024
Das alte Kunstgewerbemuseum am Hansaring, unmittelbar vor dem erhaltenen Rest der Stadtmauer und dem Gereonsmühlenturm war wie eine Reihe von Kulturbauten Ergebnis der Initiative ud des großzügigen Mäzenatentums Kölner Bürger. Gingen die Bestände vor Allem auf die Sammelleidenschaft des Kanonikus Franz Wallraff und seines Freundes und Kunstsammlers Mathias De Noël zurück, so wurde die Finanzierung des im Jahre 1900 eröffneten Baus durch eine Spende des Textilfabrikanten Otto Andreae ermöglicht.
Der Bau wurde am 29. Juni 1943, beim dem sog. Peter-und Paul Angriff, zerstört.
Das Museum wurde nicht an der alten Stelle wieder aufgebaut, die Ruine wurde abgerissen. Die geretteten Bestände waren nach dem Krieg zunächst in Teilen in der Eigelsteintorburg und dann im Overstolzenhaus in der Rheingasse untergebracht. Seit 1989 befindet es sich, heute unter dem Namen MAKK (Museum für angewandte Kunst Köln) in dem ehemaligen Bau des Wallraf-Richarz Museum(Schwarz-Bernard Bau) An der Rechtschule.
| Genre: | Bombenkrieg, Kriegszerstörung, Kunst, Ruinen |
|---|---|
| Stadt: | Köln |
| Stadtteil: | Altstadt |
| Straße: | Hansaring |
| Gebäude: | Museum |
